In Runden arbeiten, dazwischen Pause machen
Dieser kostenlose Online-Pomodoro-Timer teilt deine Arbeit in konzentrierte Runden mit kurzen Pausen dazwischen. Standardmäßig arbeitest du 25 Minuten und machst 5 Minuten Pause, und nach jeweils 4 Runden gibt es eine längere Pause von 15 Minuten. Du tippst einmal auf Start, den Rest erledigt der Timer, mit einem Ton bei jedem Wechsel.
Er hilft Schülerinnen und Schülern beim Lernen fürs Abi, Studierenden bei der Hausarbeit, Leuten im Homeoffice, Entwicklerinnen, Texten und allen, denen der Anfang schwerfällt oder die schwer bei einer Aufgabe bleiben. Er läuft im Browser am Computer, auf dem Tablet oder auf dem Handy, ohne App und ohne Konto.
So funktioniert der Pomodoro-Timer
Eine Runde starten
Tippe auf Start und konzentrier dich auf eine einzige Aufgabe. Große Ziffern zählen die Zeit herunter, und darüber steht, wo du gerade bist, etwa „Fokus · Runde 1 von 4“. Auch der Titel des Tabs zeigt Zeit und Phase, so kannst du aus einem anderen Tab kurz nachsehen.
Die Pausen machen
Ist die Fokuszeit vorbei, kündigt ein Ton die Pause an. Steh auf, trink ein Glas Wasser und schau weg vom Bildschirm. Ein weiterer Ton sagt dir, wann es weitergeht.
Früher wechseln, wenn nötig
Früher fertig, oder mitten in einer guten Idee? „Zur Pause“ startet die Pause sofort, „Zurück zum Fokus“ beendet eine Pause vorzeitig.
Die lange Pause
Nach der letzten Runde einer Serie kommt eine längere Pause, standardmäßig 15 Minuten, bevor eine neue Serie beginnt. Für sich allein erledigt der 15-Minuten-Timer dieselbe Aufgabe.
Stell ihn dir ein, wie du ihn brauchst
Der Satz unter der Zeit ist gleichzeitig deine Einstellung: „dann 5 Min. Pause, mit einer Glocke. Alle 4 Runden eine längere Pause von 15 Min.“ Jeder Wert darin lässt sich ändern, und deine Wahl bleibt in deinem Browser gespeichert.
| Einstellung | Standard | Bereich |
|---|---|---|
| Fokus | 25 Min. | 1 bis 120 Min., in Minuten und Sekunden |
| Kurze Pause | 5 Min. | 1 bis 60 Min. |
| Lange Pause | 15 Min. | 1 bis 90 Min. |
| Runden bis zur langen Pause | 4 | 1 bis 12 |
Beliebte Varianten
- 50 und 10: fünfzig Minuten Fokus, zehn Minuten Pause, für lange Aufgaben wie Schreiben oder Programmieren.
- 52 und 17: ein Rhythmus, den eine Zeiterfassungs-Firma bei ihren produktivsten Nutzern beobachtet hat.
- 90 und 20: ein langer Block Deep Work, dann eine richtige Pause.
- 15 und 3: kurze Runden für Kinder, für ungeliebte Aufgaben oder für Tage, an denen die Konzentration fehlt.
Jeder Wert öffnet sich als großes Rad in der Mitte des Bildschirms: drehen, dann zum Bestätigen in die Mitte tippen. Den Ton für die Wechsel wählst du genauso: Glocke, Glockenspiel, klassischer Piepton, digitaler Piepton oder sanfter Weckton. Die Hintergrundfarbe bleibt übrigens in allen Phasen gleich; welche Phase gerade läuft, zeigen die Statuszeile und der Tab-Titel.
Ein Vormittag mit den Standardwerten
Startest du um 9:00 Uhr mit den klassischen Einstellungen, sieht eine ganze Serie so aus:
| Phase | Beginn | Dauer |
|---|---|---|
| Fokus, Runde 1 | 9:00 Uhr | 25 Min. |
| Kurze Pause | 9:25 Uhr | 5 Min. |
| Fokus, Runde 2 | 9:30 Uhr | 25 Min. |
| Kurze Pause | 9:55 Uhr | 5 Min. |
| Fokus, Runde 3 | 10:00 Uhr | 25 Min. |
| Kurze Pause | 10:25 Uhr | 5 Min. |
| Fokus, Runde 4 | 10:30 Uhr | 25 Min. |
| Lange Pause | 10:55 Uhr | 15 Min. |
Das sind 100 Minuten echte Konzentration vor 11:10 Uhr, mit genug Erholung für eine zweite Serie vor der Mittagspause.
Die Pomodoro-Technik in Kürze
Die Methode stammt von Francesco Cirillo, der sie Ende der 1980er-Jahre als Student in Italien entwickelte. Um sich zu konzentrieren, nutzte er einen Küchenwecker in Form einer Tomate, italienisch pomodoro, und nannte jeden 25-Minuten-Block einen Pomodoro. Jeden geschafften Pomodoro hakte er auf Papier ab und notierte jede Unterbrechung, ein einfacher Weg, um zu sehen, wohin der Tag gegangen ist. Später beschrieb er die Methode in einem Buch.
Die klassischen Schritte sind schnell erklärt:
- Wähle eine Aufgabe.
- Stell den Timer auf 25 Minuten und arbeite nur an dieser Aufgabe.
- Wenn er klingelt, mach eine kurze Pause von 3 bis 5 Minuten.
- Nach vier Runden gönnst du dir eine längere Pause von 15 bis 30 Minuten.
Warum das funktioniert? Eine kurze Frist macht den Anfang leichter, regelmäßige Pausen halten die Aufmerksamkeit frisch, und gezählte Runden zeigen, wie viel du wirklich geschafft hast. In den Pausen bekommt der Kopf Abstand: Manche Lösung fällt einem genau dann ein, wenn man sich gerade ein Glas Wasser holt. Und du lernst, Arbeit besser einzuschätzen. Zu wissen, dass ein Referat etwa sechs Pomodoros braucht, hilft beim Planen der Woche.
Tipps für mehr aus jeder Runde
- Schreib die Aufgabe auf, in ein paar Worten, bevor du auf Start tippst.
- Schalte Benachrichtigungen stumm und leg das Handy umgedreht hin oder gleich in ein anderes Zimmer.
- Führe eine Ablenkungsliste. Fällt dir etwas anderes ein, notier es auf einem Zettel und mach weiter.
- Mach die Pause wirklich. Bewegen, dehnen, trinken. Mails checken ist keine Pause.
- Pass die Länge der Aufgabe an: kürzere Runden für zähe Anfänge, längere, wenn du im Flow bist.
- Bündle Kleinkram. Mails, Anrufe und Erledigungen in eine gemeinsame Runde packen, statt den Tag damit zu zerstückeln.
- Schätzen, dann vergleichen. Rate morgens, wie viele Runden jede Aufgabe braucht, und prüf es abends. Deine Schätzungen werden schnell besser.
- Lass keine Pause aus, nur weil es gerade gut läuft: Die Erholung macht die nächste Runde erst möglich.
- Geh ins Vollbild, um alles andere auszublenden. Während der Timer läuft, treten die Einstellungen nach ein paar Sekunden in den Hintergrund.
Für wen er sich lohnt
- Schüler und Studierende: ein Kapitel pro Runde, und notieren, wie viele Runden jedes Fach braucht. Ideal in der Klausurenphase.
- Homeoffice: dem Tag Struktur geben, ohne Arbeitsweg und ohne Büro, bis zum Feierabend.
- Schreibende und Entwickler: Deep Work vor Unterbrechungen schützen.
- Lehrkräfte: Stillarbeitsphasen im Unterricht, im Vollbild an der Tafel.
- Haushalt: Hausarbeit in kurzen Sprints, mit einer kleinen Belohnung in jeder Pause.
- Musik und Sprachen: regelmäßiges Üben in überschaubaren Häppchen.
- Bewerbungsphase: eine Runde pro Bewerbung, dann Pause, bevor die nächste kommt.
Online-Pomodoro-Timer oder App?
Ein Küchenwecker in Tomatenform hat Charme, aber du musst ihn für jede Runde und jede Pause neu aufziehen. Viele Pomodoro-Apps wollen ein Konto oder ein Abo. Dieser Online-Pomodoro-Timer reiht Fokus, kurze und lange Pausen von selbst aneinander, auf jedem Bildschirm und kostenlos. Deine Einstellungen bleiben auf deinem Gerät, nichts wird an einen Server geschickt, und einmal geladen, funktioniert er sogar offline. Weil er in einem Browser-Tab läuft, ist er beim Arbeiten immer nur einen Klick entfernt.
Brauchst du einen einzelnen Block ohne Pausen? Nimm den 25-Minuten-Timer, für eine einzelne Pause den 5-Minuten-Timer oder den Online-Timer für jede andere Länge. Um zu messen, wie lange eine Aufgabe tatsächlich dauert, probier die Stoppuhr.