Arbeitszeitrechner

40:00Stunden diese Woche

 

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Überstunden ab Stunden pro Woche, . Stundenlohn: .

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So funktioniert’s

  1. Jeden Tag einstellen

    Tippe auf Beginn oder Ende, um die Räder zu drehen, dann auf die Pause. Tippe auf einen Wochentag, um ihn auf frei zu stellen. Nachtschichten über Mitternacht klappen auch.

  2. Einen Tag mit einem Tipp kopieren

    Stell den Montag einmal ein und tippe dann auf das Kopiersymbol in seiner Zeile: Alle anderen Tage bekommen dieselben Zeiten.

  3. Die Woche ablesen

    Die Wochensumme erscheint in Stunden und Minuten oder dezimal, mit den Überstunden über deiner Schwelle und, wenn du einen Stundenlohn einträgst, deinem Bruttolohn.

Hast du einen Verbesserungsvorschlag?

Wir bauen Tools, die so einfach und intuitiv wie möglich sind, mit ein paar Extras hier und da. Sag uns, was dieses hier besser machen würde.

So zählt der Arbeitszeitrechner

Für jeden Tag nimmt der Arbeitszeitrechner das Arbeitsende, zieht den Arbeitsbeginn ab und dann die Pause. Ein Tag von 8:00 bis 16:30 Uhr mit 30 Minuten Mittagspause sind 8 Stunden 30 Minuten Anwesenheit, minus 30 Minuten, also 8:00 Stunden Arbeit. Fünf solche Tage ergeben 40:00 Stunden pro Woche. Genau so versteht auch das Arbeitszeitgesetz die Arbeitszeit: die Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit ohne die Ruhepausen (§ 2 ArbZG).

Liegt das Ende vor dem Beginn, ging die Schicht über Mitternacht: 22:00 bis 6:30 Uhr sind 8 Stunden 30 Minuten. Die Zeile bekommt dann den Vermerk „+1 Tag“, damit du es auf einen Blick siehst.

Die Summen erscheinen in Stunden und Minuten (40:00) oder als Dezimalstunden (40,00). Mit der Leiste unten wechselst du zwischen beiden. Lohnbüros und Zeiterfassungssysteme rechnen meist dezimal, in Industrieminuten: Aus 7:45 wird 7,75. Auf der Seite Industrieminuten umrechnen findest du die ganze Tabelle, Minute für Minute.

Was das Arbeitszeitgesetz erlaubt

In Deutschland legt das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) die Grenzen fest. Die wichtigsten Regeln für deinen Stundenzettel:

  • 8 Stunden pro Werktag. Die werktägliche Arbeitszeit darf acht Stunden nicht überschreiten (§ 3 ArbZG). Werktage sind Montag bis Samstag, daraus ergeben sich höchstens 48 Stunden pro Woche.
  • Bis zu 10 Stunden mit Ausgleich. Ein Arbeitstag darf auf zehn Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden pro Werktag nicht überschritten werden.
  • Pausen. Bei mehr als sechs bis neun Stunden Arbeit sind mindestens 30 Minuten Pause Pflicht, bei mehr als neun Stunden 45 Minuten. Die Pause darf in Abschnitte von mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden, und länger als sechs Stunden am Stück darf niemand ohne Pause arbeiten (§ 4 ArbZG).
  • Ruhezeit. Nach Feierabend stehen dir mindestens elf Stunden ununterbrochene Ruhe zu (§ 5 ArbZG). Wer bis 22:00 Uhr arbeitet, fängt am nächsten Tag also frühestens um 9:00 Uhr wieder an.
  • Sonn- und Feiertage. Grundsätzlich dürfen Beschäftigte an diesen Tagen von 0 bis 24 Uhr nicht arbeiten (§ 9 ArbZG), mit vielen Ausnahmen, etwa in Krankenhäusern, in der Gastronomie oder im Verkehr.

Der Rechner prüft diese Grenzen nicht für dich, aber er macht sie sichtbar: Steht bei einem Tag mehr als 10:00, lohnt sich ein zweiter Blick.

Überstunden und Zuschläge

Überstunden sind die Stunden über deiner vertraglichen Arbeitszeit, in Deutschland oft 40 Stunden pro Woche, in vielen Tarifverträgen 35 bis 39 Stunden. Stell die Schwelle im Satz unter der Woche auf deine Vertragsstunden, dann zeigt der Rechner, was darüber liegt.

Einen gesetzlichen Anspruch auf einen Überstundenzuschlag gibt es in Deutschland nicht. Ob und wie viel extra gezahlt wird, steht im Tarifvertrag, in einer Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag. Verbreitet sind 25 Prozent; im öffentlichen Dienst (TVöD) gibt es zum Beispiel 30 Prozent in den Entgeltgruppen 1 bis 9b und 15 Prozent ab 9c. Häufig werden Überstunden auch gar nicht ausgezahlt, sondern über ein Arbeitszeitkonto mit Freizeit ausgeglichen.

Woche bei 15 € pro Stunde, 25 % ZuschlagStundenBrutto
Normale Woche40:0040 × 15 € = 600,00 €
Zwei Stunden länger42:00600 € + 2 × 18,75 € = 637,50 €
Samstag dazu48:00600 € + 8 × 18,75 € = 750,00 €
Kurze Woche32:0032 × 15 € = 480,00 €

Die Beträge sind brutto, vor Steuern und Sozialabgaben. Zum Vergleich: Der gesetzliche Mindestlohn liegt seit dem 1. Januar 2026 bei 13,90 Euro pro Stunde und steigt 2027 auf 14,60 Euro. Eine 40-Stunden-Woche zum Mindestlohn bringt also 556,00 Euro brutto.

Österreich und die Schweiz

In Österreich liegt die Normalarbeitszeit bei 8 Stunden am Tag und 40 Stunden in der Woche. Überstunden darüber werden in der Regel mit 50 Prozent Zuschlag bezahlt: Wähl dafür „mit 50 % Zuschlag“. In der Schweiz sind Überstunden über der vertraglichen Arbeitszeit mit 25 Prozent Zuschlag zu bezahlen, wenn sie nicht mit Freizeit ausgeglichen werden und schriftlich nichts anderes vereinbart ist (Art. 321c OR). Jenseits der gesetzlichen Höchstarbeitszeit von 45 oder 50 Wochenstunden spricht man von Überzeit, ebenfalls mit 25 Prozent Zuschlag oder Freizeit von gleicher Dauer.

Typische Arbeitszeiten

ArbeitszeitenPro TagPro Woche
8:00 bis 16:30 Uhr, 30 Min. Pause, 5 Tage8:0040:00 (40,0)
8:00 bis 16:12 Uhr, 30 Min. Pause, 5 Tage7:4238:30 (38,5)
8:00 bis 16:00 Uhr, 30 Min. Pause, 5 Tage7:3037:30 (37,5)
7:00 bis 17:45 Uhr, 45 Min. Pause, 4 Tage10:0040:00 (40,0)
8:00 bis 12:00 Uhr, ohne Pause, 5 Tage4:0020:00 (Teilzeit)

Die Vier-Tage-Woche mit 10 Stunden am Tag schöpft die Tagesgrenze des Arbeitszeitgesetzes aus. Sie ist trotzdem zulässig, weil über sechs Werktage gerechnet nur 6:40 Stunden pro Tag zusammenkommen. Achte bei mehr als neun Stunden aber auf die 45 Minuten Pause. Wer bis zu sechs Stunden arbeitet, wie in der Teilzeitzeile, braucht laut Gesetz keine Pause.

Vom Stundenlohn zum Monatsgehalt

In der Lohnabrechnung rechnet man einen Monat meist mit 13 ÷ 3 = 4,33 Wochen. Eine 40-Stunden-Woche ergibt so 173,33 Stunden im Monat, eine 38,5-Stunden-Woche 166,83 Stunden. Multipliziere deinen Stundenlohn mit dieser Zahl, und du hast das ungefähre Monatsbrutto ohne Zuschläge: 15 Euro × 173,33 Stunden sind rund 2.600 Euro.

Arbeitszeit erfassen: Pflicht für Arbeitgeber

Seit einem Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 13. September 2022 (1 ABR 22/21) müssen Arbeitgeber in Deutschland ein System einführen, mit dem Beginn und Ende der Arbeitszeit ihrer Beschäftigten erfasst werden. Wie genau das geschieht, ob mit Software, Stempeluhr oder Stundenzettel, legt der Beschluss nicht im Detail fest. Dein eigener Wochenzettel ersetzt das System deines Arbeitgebers nicht, hilft dir aber, deine Stunden nachzuprüfen.

Tipps für einen sauberen Stundenzettel

  • Gleich aufschreiben. Die Erinnerung am Freitagabend ist meist zu optimistisch. Eine kurze Notiz beim Kommen und Gehen erspart später Diskussionen.
  • Ein einziges Format. Misch nicht 7:45 und 7,45 in einer Liste: 7,45 Dezimalstunden sind 7 Stunden 27 Minuten.
  • Nur unbezahlte Pausen eintragen. Feste Ruhepausen werden in der Regel nicht bezahlt. Sieht dein Tarifvertrag bezahlte Pausen vor, lass das Pausenfeld bei 0.
  • Freie Tage markieren. Tippe auf den Namen eines Tages, um ihn auf frei zu stellen. Er fällt aus der Summe, behält aber seine Zeiten für die nächste Woche.
  • Nachtschichten. Eine Schicht von 22:00 bis 6:00 Uhr gehört zu dem Tag, an dem sie beginnt. Trag sie dort ein.

Willst du nur ein paar Zeiten addieren statt eine ganze Woche? Der Stundenrechner addiert und subtrahiert Stunden und Minuten Zeile für Zeile. Die Arbeitstage zwischen zwei Daten zählt der Arbeitstage-Rechner, und für konzentrierte Arbeitsblöcke gibt es den Pomodoro-Timer.

Dieses Tool ist ein Rechner, keine Rechts- oder Lohnberatung. Tarifvertrag, Arbeitsvertrag oder Betriebsvereinbarung können andere Regeln vorsehen. Im Zweifel helfen die Personalabteilung, der Betriebsrat oder deine Gewerkschaft weiter.

Fragen

Wie berechne ich meine Arbeitszeit an einem Tag?

Zieh den Arbeitsbeginn vom Arbeitsende ab und dann die unbezahlte Pause. 7:30 bis 16:00 Uhr sind 8 Stunden 30 Minuten; mit 30 Minuten Pause bleiben 8:00 Stunden Arbeit, dezimal 8,00.

Wie berechne ich meine Wochenstunden?

Addiere die Summen der einzelnen Tage. Fünf Tage mit je 8 Stunden ergeben 40:00. Der Rechner addiert die Tage für dich und zeigt die Woche in Stunden und Minuten oder dezimal.

Wie viele Stunden darf ich am Tag arbeiten?

In Deutschland 8 Stunden pro Werktag (§ 3 ArbZG). Bis zu 10 Stunden sind erlaubt, wenn du innerhalb von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen im Schnitt auf 8 Stunden pro Werktag kommst.

Wie lange muss die Pause sein?

Bei mehr als 6 bis 9 Stunden Arbeit mindestens 30 Minuten, bei mehr als 9 Stunden mindestens 45 Minuten (§ 4 ArbZG). Die Pause darf in Abschnitte von mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden.

Gibt es einen gesetzlichen Überstundenzuschlag?

In Deutschland nicht: Zuschläge stehen im Tarifvertrag, in einer Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag, verbreitet sind 25 Prozent. In Österreich sind 50 Prozent üblich, in der Schweiz gilt ohne andere schriftliche Abrede ein Zuschlag von 25 Prozent.

Wie rechne ich Minuten in Dezimalstunden um?

Teile die Minuten durch 60. 15 Minuten sind 0,25, 30 Minuten 0,50 und 45 Minuten 0,75. 7 Stunden 45 Minuten stehen auf dem Stundenzettel also als 7,75.

Wie rechne ich eine Schicht über Mitternacht?

Zähl 24 Stunden zum Ende dazu, wenn es vor dem Beginn liegt. 22:00 bis 6:00 Uhr sind 8 Stunden. Der Rechner erkennt das selbst und markiert das Ende mit „+1 Tag“.

Wie viel verdiene ich bei 40 Stunden zum Mindestlohn?

Mit 13,90 Euro pro Stunde (Mindestlohn seit dem 1. Januar 2026) sind es 556 Euro brutto pro Woche. Mit 173,33 Monatsstunden gerechnet kommst du auf rund 2.409 Euro brutto im Monat.

Kann ich dieselben Zeiten für alle Tage übernehmen?

Ja. Stell einen Tag ein und tippe dann auf das Kopiersymbol am Ende seiner Zeile. Alle anderen Tage bekommen denselben Beginn, dasselbe Ende und dieselbe Pause.

Wird mein Stundenzettel gespeichert?

Ja, in deinem Browser, nur auf diesem Gerät. Beim nächsten Besuch ist er wieder da, und nichts wird an einen Server geschickt. Mit „Zurücksetzen“ beginnst du eine neue Woche.