Intervalltimer

 

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Belastung, Pause, Runden, mit .

Größe

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So funktioniert’s

  1. Belastung, Pause und Runden einstellen

    Dreh die kleinen Räder im Satz oder tippe unten auf eine Vorlage: Tabata, 30/30, 40/20 oder EMOM.

  2. Auf Start tippen

    Du hast 10 Sekunden, um dich bereitzumachen. Drei kurze Pieptöne kündigen jeden Phasenwechsel an.

  3. Den Farben folgen

    Farbiger Bildschirm: Belastung. Weißer Bildschirm: Pause. Das siehst du auch vom anderen Ende des Raums.

Hast du einen Verbesserungsvorschlag?

Wir bauen Tools, die so einfach und intuitiv wie möglich sind, mit ein paar Extras hier und da. Sag uns, was dieses hier besser machen würde.

Ein Intervalltimer, den du von Weitem lesen kannst

Dieser Intervalltimer gibt bei deinem HIIT-, Tabata- oder EMOM-Training den Takt vor. Stell die Dauer der Belastung, die Dauer der Pause und die Zahl der Runden ein, tippe auf Start und folge dem Bildschirm. Die verbleibende Zeit der aktuellen Phase füllt den Bildschirm in riesigen Ziffern, darüber stehen Phase und Runde, etwa „Belastung · Runde 3 von 8“.

In der Pause tauschen die beiden Farben die Plätze: Der Bildschirm wird weiß, die Ziffern bekommen die Farbe. Leg das Handy auf den Boden oder den Laptop auf eine Bank, und du siehst quer durch den Raum, ob du Gas geben oder durchatmen sollst. Jeder Wechsel hat seinen eigenen Ton, so kannst du auch trainieren, ohne hinzuschauen. Keine App, kein Konto, keine Werbung zwischen den Runden, und die Seite hält den Bildschirm an, solange der Timer läuft.

So stellst du ein Training ein

Die Einstellungen lesen sich wie ein Satz: „20 Sek. Belastung, 10 Sek. Pause, 8 Runden, mit einer Glocke“. Dreh ein Rad mit dem Finger oder der Maus, oder tippe auf die Mitte eines Rads, um aus einer größeren Liste zu wählen.

EinstellungBereichStandard
Belastung5 Sekunden bis 10 Minuten20 s
Pause0 bis 10 Minuten10 s
Runden1 bis 508
Vorlauf10 Sekunden vor der ersten RundeImmer an

Vor dem Start zeigt die große Zahl die Gesamtdauer des Trainings. Der Timer endet nach der letzten Belastung: Eine Pause am Schluss bringt nichts. Deine Einstellungen bleiben für das nächste Mal auf diesem Gerät gespeichert.

Was du hörst

  • Drei kurze Pieptöne in den letzten drei Sekunden jeder Phase: Mach dich bereit.
  • Zwei steigende Töne: Die Belastung beginnt.
  • Zwei fallende Töne: Die Pause beginnt.
  • Dein gewählter Klang (Glocke, Glockenspiel, Piepton oder sanfter Weckton): Das Training ist vorbei.

Die Töne plant dein Browser im Voraus, deshalb kommen sie pünktlich, auch wenn du zu einer Musik-App wechselst, solange die Seite offen bleibt.

Beliebte Intervallformate

Die Leiste unten am Bildschirm stellt die gängigsten Formate mit einem Tippen ein. Jedes hat eine eigene Seite mit Beispielen:

FormatBelastungPauseRundenGesamtdauer
Tabata20 s10 s83:50
30/3030 s30 s109:30
40/2040 s20 s109:40
EMOM1 minRest der Minute1010:00
  • Tabata geht auf eine Studie des japanischen Forschers Izumi Tabata von 1996 zurück. Vier Minuten, sehr hart.
  • 30/30 ist das sanfteste Verhältnis und ein Klassiker im Lauftraining.
  • 40/20 packt jede Runde in eine Minute, ideal für Zirkeltraining.
  • EMOM heißt „every minute on the minute“: Wiederholungen zu Beginn jeder Minute, der Rest ist Pause.

So baust du eine HIIT-Einheit auf

HIIT, hochintensives Intervalltraining, wechselt kurze, harte Belastungen mit Erholung ab. Eine vollständige Einheit hat drei Teile:

  1. Aufwärmen, 5 bis 10 Minuten: lockeres Cardio, Mobilisation, dann ein paar kurze Steigerungen.
  2. Die Intervalle, 10 bis 25 Minuten: ein oder mehrere Blöcke mit diesem Timer.
  3. Abwärmen, 5 Minuten: langsames Gehen oder Radeln, dann etwas Dehnen.

Anfänger fahren gut mit mehr Pause als Belastung, etwa 20 Sekunden Belastung und 40 Sekunden Pause, zweimal pro Woche. Mit wachsender Fitness verkürzt du die Pause, nimmst Runden dazu und gehst dann zu härteren Verhältnissen über. Einfache Übungen funktionieren am besten: Kniebeugen, Ausfallschritte, Liegestütze, Hampelmänner, Mountain Climbers, Burpees, Seilspringen, Heimtrainer oder Rudergerät.

Ein Beispiel für knapp 30 Minuten: 5 Minuten aufwärmen, ein Tabata mit Kniebeugen, 2 Minuten locker gehen, ein zweites Tabata mit Liegestützen und Mountain Climbers im Wechsel, 2 Minuten gehen, ein 40/20 mit 5 Runden, dann 5 Minuten abwärmen. Tippe für jeden Block auf die passende Vorlage, dreh beim 40/20 das Rad der Runden auf 5 und tippe auf Start.

Belastung und Pause wählen

Das Verhältnis von Belastung zu Pause bestimmt die Härte stärker als die Übung selbst:

VerhältnisBeispielSo fühlt es sich an
1:220 s Belastung, 40 s PauseSanfter Einstieg, viel Zeit zum Erholen
1:130 s Belastung, 30 s PauseAusgeglichen, ein Klassiker für Läufer
2:140 s Belastung, 20 s Pause, oder Tabata 20/10Hart: Der Puls bleibt oben
Nur BelastungEMOM, jede Minute eine neue RundeJe schneller du bist, desto mehr Pause

Kurze, sehr harte Belastungen passen zu Sprints und Sprüngen, längere in gleichmäßigem Tempo zu Zirkeln und zum Laufen. Ändere von Woche zu Woche nur eine Sache: erst die Runden, dann die Belastung, dann die Pause.

Sicher trainieren

Harte Intervalle belasten das Herz deutlich. Wenn du eine Herzerkrankung oder hohen Blutdruck hast oder lange keinen Sport gemacht hast, sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Hör sofort auf bei Schmerzen in der Brust, Schwindel oder ungewöhnlicher Atemnot. Achte auf saubere Technik, auch wenn das weniger Wiederholungen bedeutet, trink genug und lass zwischen zwei harten Einheiten mindestens einen Tag Pause.

Tipps

  • Vollbild mit dem Knopf oben rechts, und mit + werden die Ziffern größer.
  • Am Computer startet und pausiert die Leertaste den Timer.
  • Während des Trainings blenden sich die Einstellungen nach ein paar Sekunden aus. Tippe auf den Bildschirm, um Pause wieder anzuzeigen.
  • Andere Timer: Für einen einzelnen Block den Online-Timer, für Rundenzeiten die Stoppuhr, für einen gleichmäßigen Takt das Metronom.

Fragen

Was ist ein Intervalltimer?

Ein Timer, der Belastungs- und Pausenphasen über eine bestimmte Zahl von Runden abwechselt, mit einem Signal bei jedem Wechsel. Man nutzt ihn für HIIT, Tabata, EMOM und Zirkeltraining.

Wie stelle ich ein Tabata-Training ein?

Tippe in der Leiste unten auf Tabata: 20 Sekunden Belastung, 10 Sekunden Pause und 8 Runden. Dann tippe auf Start.

Was bedeuten die verschiedenen Töne?

Drei kurze Pieptöne kündigen das Ende einer Phase an. Zwei steigende Töne stehen für Belastung, zwei fallende für Pause, und dein gewählter Klang beendet das Training.

Warum wird der Bildschirm weiß?

In der Pause tauschen die Farben, damit du die Phase von Weitem erkennst: farbiger Bildschirm für Belastung, weißer Bildschirm für Pause.

Kann ich die Pause auf null setzen?

Ja. Mit 0 Sekunden Pause folgen die Runden direkt aufeinander, mit einem Signal zu jeder neuen Runde. So funktioniert die Vorlage EMOM.

Gibt es einen Countdown vor der ersten Runde?

Ja. Du hast immer 10 Sekunden, um dich bereitzumachen, mit drei Pieptönen am Ende.

Läuft der Timer, wenn der Bildschirm aus ist?

Die Seite bittet den Bildschirm, während des Trainings an zu bleiben. Sperrt sich das Handy trotzdem, kann der Browser die Seite anhalten. Lass sie also offen vor dir liegen.

Werden meine Einstellungen gespeichert?

Ja. Deine letzten Werte für Belastung, Pause und Runden bleiben in deinem Browser, nur auf diesem Gerät.

Ist der Intervalltimer kostenlos?

Ja. Ohne Konto, ohne App und ohne Werbung zwischen den Runden.