Intervalltimer 30/30

 

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Belastung, Pause, Runden, mit .

Größe

Mit Esc verlässt du den Vollbildmodus

So funktioniert’s

  1. Einstellungen prüfen

    Der Timer ist schon auf 30/30: 30 Sekunden Belastung, 30 Sekunden Pause, 10 Runden eingestellt. Dreh ein Rad im Satz, um etwas zu ändern.

  2. Auf Start tippen

    Du hast 10 Sekunden, um dich bereitzumachen. Drei kurze Pieptöne kündigen jeden Phasenwechsel an.

  3. Dem Bildschirm folgen

    Farbiger Bildschirm: Belastung. Weißer Bildschirm: Pause. Das siehst du auch vom anderen Ende des Raums.

Hast du einen Verbesserungsvorschlag?

Wir bauen Tools, die so einfach und intuitiv wie möglich sind, mit ein paar Extras hier und da. Sag uns, was dieses hier besser machen würde.

Dreißig Sekunden schnell, dreißig Sekunden locker

Das 30/30 ist das ausgeglichenste Intervallformat: genauso viel Pause wie Belastung. Mit 10 Runden dauert der Block nach dem Vorlauf von 10 Sekunden genau 9 Minuten und 30 Sekunden. Das Verhältnis eins zu eins macht es zum idealen Einstieg ins Intervalltraining und zugleich zu einer klassischen Einheit für Läuferinnen und Läufer.

Ein Klassiker im Lauftraining

Ende der 1990er-Jahre untersuchte die französische Sportwissenschaftlerin Véronique Billat Läufer, die 30 Sekunden schnell und 30 Sekunden langsamer liefen. In ihren Tests wurde der schnelle Teil bei der Geschwindigkeit gelaufen, bei der die maximale Sauerstoffaufnahme erreicht wird (vVO2max), der langsame bei etwa der Hälfte davon. Die Läufer blieben länger an ihrer VO2max, mit weniger Laktat, als bei einem harten Dauerlauf. Seitdem gehören die „Billat-Intervalle“ zum Repertoire vieler Laufgruppen.

Wie schnell ist schnell? Das Zieltempo entspricht ungefähr dem, das du etwa sechs Minuten lang voll durchhalten könntest. Der langsame Teil ist ein Traben, kein Stehenbleiben.

Beispiele für 30/30-Einheiten

EinheitBelastung (30 s)Pause (30 s)
Bahn oder StraßeSchneller Lauf, etwa dein 6-Minuten-TempoLockeres Traben
Zirkel mit KörpergewichtHampelmänner, Mountain Climbers, Kniebeugen im WechselGehen, durchatmen
Rudergerät oder RadKräftige BelastungSehr lockeres Tempo
SeilspringenSchnelle SprüngePause, Seil in der Hand

Läufer machen oft zwei Serien mit je 10 Runden und 3 bis 5 Minuten lockerem Traben dazwischen. Tippe für die zweite Serie wieder auf Start.

Das richtige Tempo finden

  • Gleichmäßig bleiben: Die letzte Runde sollte so schnell sein wie die erste. Wirst du stark langsamer, beginn beim nächsten Mal etwas ruhiger.
  • In Bewegung bleiben: Beim Laufen in der Pause weitertraben. Das macht die Einheit wirksam.
  • Schrittweise steigern: erst mehr Runden, dann mehr Tempo, danach das 40/20 mit kürzerer Pause.

Lauf dich vor der ersten Runde 10 Minuten locker ein und nach der letzten genauso aus. Auf der 400-Meter-Bahn kannst du dir die Strecke jeder schnellen Runde merken: Sie zeigt dir von Woche zu Woche, ob du fitter wirst.

Fragen

Was ist ein 30/30-Training?

Eine Intervalleinheit, in der sich 30 Sekunden harte Belastung und 30 Sekunden lockere Erholung abwechseln, meist für 10 bis 20 Runden.

Wie schnell laufe ich die 30 Sekunden?

Etwa mit deiner maximalen aeroben Geschwindigkeit, dem Tempo, das du rund sechs Minuten voll halten könntest. Die Erholung ist ein langsames Traben.

Wie viele Runden sollte ich machen?

Beginn mit 8 bis 10 Runden. Trainierte Läufer machen oft zwei Serien mit 10 bis 15 Runden und ein paar Minuten Traben dazwischen.