Box Breathing

 

 

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So funktioniert’s

  1. Auf Start tippen

    Atme langsam aus, während der Kreis schrumpft, damit deine Lunge vor dem ersten Zählen leer ist.

  2. Den vier Seiten folgen

    4 Sekunden einatmen, während der Kreis wächst, 4 halten, 4 ausatmen, während er schrumpft, 4 halten.

  3. 4 Minuten dranbleiben

    Das sind 15 ruhige Zyklen. Dreh das Rad, um die Übung kürzer oder länger zu machen.

Hast du einen Verbesserungsvorschlag?

Wir bauen Tools, die so einfach und intuitiv wie möglich sind, mit ein paar Extras hier und da. Sag uns, was dieses hier besser machen würde.

Vier gleiche Seiten

Box Breathing hat vier Schritte von gleicher Länge, wie die vier Seiten eines Quadrats: 4 Sekunden einatmen, 4 Sekunden halten, 4 Sekunden ausatmen, 4 Sekunden halten. Der Kreis oben zählt für dich. Er wächst beim Einatmen, bleibt voll, solange du hältst, schrumpft beim Ausatmen und bleibt in der zweiten Pause klein. Ein Zyklus dauert 16 Sekunden, so sinkt deine Atmung auf weniger als vier Atemzüge pro Minute.

Auf Deutsch heißt die Technik auch Box-Atmung, Quadratatmung oder 4x4-Atmung, im Yoga, aus dem sie stammt, Sama Vritti. Bekannt wurde sie vor allem durch die Navy SEALs, eine Spezialeinheit der US-Marine, die sie nutzt, um unter Druck ruhig und konzentriert zu bleiben.

So geht Box Breathing

  1. Setz dich aufrecht hin, die Füße flach auf dem Boden, die Schultern locker. Im Stehen oder Liegen geht es auch.
  2. Atme langsam aus, bis die Lunge leer ist: Damit beginnt die Übung.
  3. Atme 4 Sekunden durch die Nase ein und lass dabei den Bauch weit werden.
  4. Halte 4 Sekunden, ohne den Hals zuzudrücken.
  5. Atme 4 Sekunden sanft aus.
  6. Halte wieder 4 Sekunden mit leerer Lunge, dann beginnt die nächste Seite.

Die Pausen sollen sich weich anfühlen, nicht wie Luftanhalten unter Wasser. Sind 4 Sekunden am Anfang zu lang, atme weniger tief, statt dich zu zwingen: Nach ein paar Übungen fällt das Zählen leichter.

Wann es hilft

MomentWarum
Vor einem Vortrag, einer Prüfung oder einem SpielDas Zählen gibt dem Kopf eine einzige, einfache Aufgabe und verlangsamt den Atem
Nach einem stressigen Telefonat oder MeetingEin paar Zyklen setzen einen klaren Schnitt vor der nächsten Aufgabe
Wenn du nicht einschlafen kannstIm Liegen, mit Klang und geschlossenen Augen
In der ArbeitspausePasst in die Pausen des Pomodoro-Timers

Wer die Technik übt, macht sie oft ein- bis zweimal am Tag, auch an ruhigen Tagen. So ist sie schon vertraut, wenn du sie wirklich brauchst.

Sanft mit den Pausen

Wird dir schwindlig, hör auf und atme normal weiter. Bist du schwanger oder hast eine Herz- oder Lungenerkrankung, frag deine Ärztin oder deinen Arzt, bevor du mit Atempausen übst. Eine Variante ganz ohne Pausen ist die Herzkohärenz mit sechs Atemzügen pro Minute.

Fragen

Was ist Box Breathing?

Eine Atemtechnik in vier gleichen Schritten: 4 Sekunden einatmen, 4 halten, 4 ausatmen und 4 halten, dann von vorn.

Wie lange sollte ich Box Breathing machen?

Schon ein paar Zyklen helfen. Üblich sind 3 bis 5 Minuten, ein- bis zweimal am Tag. Voreingestellt sind hier 4 Minuten, also 15 Zyklen.

Warum heißt es Box Breathing?

Weil die vier gleich langen Schritte an die vier Seiten eines Quadrats erinnern. Auf Deutsch sagt man auch Box-Atmung oder Quadratatmung.

Was ist der Unterschied zur Herzkohärenz?

Die Herzkohärenz hat keine Pausen: 5 Sekunden ein, 5 Sekunden aus. Box Breathing fügt zwei Pausen von 4 Sekunden hinzu.