Starker Regen und zwei Donner
Das Gewitter beginnt mit demselben Regen wie unsere Regengeräusche, nur dichter: mehr Tropfen, ein kräftigeres Zischen. Darüber rollen zwei Donner. Der erste ist nah: ein kurzes Krachen, dann ein tiefes Grollen, das langsam ausklingt. Der zweite ist weit weg, dumpfer und leiser, ohne Krachen. Beide liegen in einer Schleife von 24 Sekunden, und ihr Grollen schwankt leicht, damit es nicht nach einem Effekt aus der Konserve klingt. Alles wird von deinem Browser berechnet, es gibt keine Aufnahme.
Der Donner darf hervorstechen, aber nicht zu sehr: Alle Klänge der Seite haben die gleiche mittlere Lautstärke, und auch die Spitzen bleiben unter einer festen Grenze. Stell die Lautstärke trotzdem ein, während es donnert, nicht im ruhigen Regen dazwischen. Sonst schreckst du später beim ersten nahen Donner hoch.
Wie weit ist das Gewitter entfernt?
Den Blitz sieht man sofort, der Donner braucht Zeit. Schall legt etwa einen Kilometer in drei Sekunden zurück. Zähl also die Sekunden zwischen Blitz und Donner, zum Beispiel mit der Stoppuhr, und teil sie durch drei: Das ist ungefähr die Entfernung in Kilometern. Auch ohne Blitz hörst du hier den Unterschied: Das helle Krachen gehört zu einem nahen Donner, aus der Ferne kommt meist nur noch ein tiefes Grollen an.
| Sekunden zwischen Blitz und Donner | Ungefähre Entfernung |
|---|---|
| 3 | 1 km |
| 6 | 2 km |
| 9 | 3 km |
| 15 | 5 km |
| 30 | 10 km |
Für wen ein Gewitter passt
Manche schlafen bei Gewitter am besten: Draußen tobt es, drinnen ist man sicher. Das Grollen überdeckt tiefe Geräusche wie Verkehr oder die Musik der Nachbarn gut. Wer leicht aufschreckt, nimmt besser den gleichmäßigen Regen ohne Donner oder das braune Rauschen, das ähnlich tief klingt, aber keine Spitzen hat. Für Babys ist das Gewitter wegen der Donner eher keine gute Wahl. Teste es zuerst bei einem Nickerchen, bevor du es die ganze Nacht laufen lässt.