Wie es im Bauch klingen könnte
Im Mutterleib ist es nicht still. Durch Gewebe und Fruchtwasser hört ein Baby vor allem tiefe Geräusche: das Blut, das durch die Gefäße strömt, die Verdauung, den Herzschlag und gedämpft die Stimme der Mutter. Hohe Töne werden stark abgeschwächt. Niemand kann diesen Klang genau nachbauen. Dieser hier ist eine Annäherung aus drei Schichten, gebaut aus dem, was wir über diese Geräusche wissen: tief, gedämpft, gleichmäßig und mit dem Takt eines Herzens.
Ganz unten liegt ein dumpfes, tiefes Grollen. Darüber pulsiert ein zweites Rauschen im Takt eines Herzens mit 70 Schlägen pro Minute, wie Blut, das bei jedem Schlag stärker strömt. Darin, leise und gedämpft, die Herzschläge selbst, mit ihrem „Bumm“ und „Tak“. Alles ist in den Höhen stark gedämpft, wie hinter einer Wand aus Wasser. Dein Browser berechnet den Klang live, ohne Aufnahme.
Für die ersten Wochen
Der Mutterleib-Klang ist vor allem für Neugeborene gedacht, die den Bauch erst vor Kurzem verlassen haben. Er ist dichter als der reine Herzschlag und überdeckt dadurch auch Geräusche im Haus. Im Vergleich zum weißen Rauschen ist er viel tiefer und weicher, ohne Zischen. Größere Babys und Kleinkinder mögen oft eher ein gleichmäßiges Rauschen, Regen oder den Ventilator. Probier ruhig ein paar Abende lang verschiedene Klänge aus: Dein Baby zeigt dir schnell, was es mag.
| Baby-Klang | Dichte | Was du hörst |
|---|---|---|
| Mutterleib | Dicht und tief | Grollen, Pulsieren, gedämpfter Herzschlag |
| Herzschlag | Leicht | Klare Schläge, 70 pro Minute |
| Schhh | Mittel, heller | Ein „Schhh“ alle 1,2 Sekunden |
So stellst du es ein
Stell das Handy auf die andere Seite des Zimmers, nie ins Bettchen. Bleib leise: Tiefe Töne nimmt das Ohr schwächer wahr, und auf kleinen Lautsprechern dreht man sie deshalb leicht zu laut auf. Ein Timer von 30 bis 45 Minuten reicht meist, danach blendet der Klang langsam aus. Mehr zu Abstand und Lautstärke, mit den Ergebnissen einer Studie von 2014, steht bei weißes Rauschen für Babys.